Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Mecklenburg-Vorpommern muss ins Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen

Die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke, kritisiert die Haltung der Landesregierung zu neuen gentechnischen Methoden in der Landwirtschaft:

„Neue Methoden wie die Genschere CRISPR/Cas9, um DNA-Bausteine im Erbgut einfach, präzise und kostengünstig zu verändern, sind weltweit auf dem Vormarsch. Allerdings sehe ich deren Einsatz in Mecklenburg-Vorpommern mehr als kritisch. Wir brauchen viel mehr Forschung über die damit verbundenen Auswirkungen, Risiken und eventuellen Chancen. Gerade auf dem Gebiet der grünen Gentechnik, ob herkömmlich oder mit neuen Methoden, brauchen wir keine Schnellschüsse. Zudem erschwert deren Einsatz die Arbeit der 13 gentechnikfreien Regionen bei uns im Land. Außerdem weiß bis heute niemand, welche langfristigen Wirkungen der Anbau solcher gentechnisch veränderten Organismen mit sich bringt.

Minister Backhaus behauptet nun, dass die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern Gefahr laufe, sich ins europäische Abseits zu stellen, wenn man sich diesen neuen Gentechniken verschließe. Die Linksfraktion meint hingegen, dass wir verstärkt mit dem Argument einer gentechnikfreien Landwirtschaft werben sollten und als ganzes Bundesland Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen werden sollten.“