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M-V startet unvorbereitet ins neue Schuljahr

Laut der Antwort auf die Kleine Anfrage nach den ausgeschriebenen Stellen für Lehrkräfte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zum Schuljahr 2018/2019 (Drs. 7/2351) hat das Bildungsministerium keine Kenntnis über die Zahlen. Hierzu erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

 

„Entweder tappt die Bildungsministerin bei der Zahl der offenen Lehrerstellen zum neuen Schuljahr wirklich im Dunkeln oder sie ist nicht bereit, die erfragten Zahlen zur Verfügung zu stellen. Täuschen und Tricksen ist angesagt. Zur Frage nach den zum Beginn des Schuljahres ausgeschriebenen Stellen für Lehrkräfte teilte das Bildungsministerium mit: „Wie viele Stellen beziehungsweise Planstellen am 01.08.2018 eventuell ausgeschrieben werden, ist derzeit noch nicht bekannt.“

Der Bildungsministerin ist auch nicht bekannt ist, wie viele Lehrerinnen und Lehrer zum Beginn des Schuljahres an andere Schulen abgeordnet werden. Bekannt ist nur, dass derzeit lediglich 57 Prozent der Stellen für Vertretungslehrkräfte besetzt sind.

Diese Aussagen der Landesregierung lassen Böses erahnen. Offensichtlich ist das Bildungsministerium angesichts der Lehrkräftesituation völlig unvorbereitet in das neue Schuljahr gegangen. Ahnungslosigkeit und Arroganz hilft jedoch nicht weiter, die bestehenden Probleme bei der Lehrkräftesituation zu lösen. Es ist höchste Zeit, dass die Bildungsministerin offen und ehrlich diese Probleme angeht, damit die Schülerinnen und Schüler am 20. August 2018 nicht ohne Lehrkraft in der Klasse sitzen und einer Stillbeschäftigung nachgehen müssen.“