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Hilfsprogramm „Schulverweigerer – die 2. Chance“ wiederauflegen

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Schulabsentismus im Schuljahr 2018/2019“ (Drs. 7/4451) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

 

„Nahezu 6000 Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen haben im vergangenen Schuljahr die Schule geschwänzt. Das sind 500 mehr als im Jahr davor. Jeder dritte macht sogar länger als sechs Tage blau. Besonders stark ist der Anstieg der Schulflucht an den Förderschulen, Regionalen Schulen und Gesamtschulen.

Die Schulen melden zwar jeden Fall an die Schulämter – aber eine Hilfestellung, wie das Problem eingedämmt werden kann, bleibt aus. Allein vom Zahlensammeln verbessert sich die Lage nicht. Doch damit nicht genug, die Landesregierung hat sogar einmal bestehende Hilfestrukturen abgeschafft. Mit dem Programm ‚Schulverweigerung – die 2. Chance‘ erhielten Schulschwänzer Unterstützung und Hilfe, ihrer Schulpflicht nachzukommen. Die damalige Sozialministerin und heutige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist auf dem Holzweg, wenn sie nach dem Auslaufen des Programms versucht zu beschwichtigen, dass sich die Landesregierung intensiv mit dem Problem befasst. Die Ergebnisse dieser Arbeitsverweigerung liegen heute auf dem Tisch. 

Keine Schülerin und kein Schüler darf vorzeitig aufgegeben werden. Alle haben eine zweite Chance verdient. Ein Landesprogramm ‚Schulverweigerung – die  2. Chance‘ muss unverzüglich wiederaufgelegt werden, um dem unheilvollen Trend Einhalt zu gebieten.“