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Arbeit des Inklusionsförderrates unterstützen und fördern

Zum morgigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elke-Annette Schmidt:

„Jedes Jahr am 3. Dezember werden die Probleme der Menschen mit Behinderung in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Schätzungen zufolge sind etwa 15 Prozent der gesamten Weltbevölkerung davon betroffen. Diesen Menschen wird oft die gleichberechtigte umfassende Teilhabe an der Gesellschaft vorenthalten, obwohl die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung diese Teilhabe zusichert.

Die Behindertenkonvention stellt auch klar, dass eine Behinderung nicht das Problem des Individuums ist, sondern vielmehr die Folge von umweltbedingten und sozialpolitischen Umständen, welche die Vielfalt und die Teilhabe der Menschen einschränken. Die Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert. So lange das Lebensumfeld u. a. in sozialer, technischer und baulicher Hinsicht auf eine bestimmte Norm des Menschen zugeschnitten ist, stoßen Menschen mit Behinderung auf zahllose Barrieren. Diese müssen weiter abgebaut werden, um der Lebensrealität, den persönlichen Rechten und der Würde von Menschen mit Behinderung besser gerecht zu werden.

Beim Abbau von Barrieren müssen auch die Selbst- und Mitbestimmungsrechte der Menschen mit Behinderung weiter gestärkt werden. Deshalb unterstützen und fördern wir die Arbeit des Inklusionsförderrates unseres Landes. Wir werden seine Hinweise und Anregungen in unsere Arbeit einbeziehen.“