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„Studiengebühren? Nicht mit uns!“

PM

Zur Entscheidung des Akademischen Senats der Universität Rostock über die Einführung einer sogenannten Verwaltungsgebühr vom 03. Juni 2015 erklärt der Sprecher der Hochschulgruppe DIE LINKE.SDS Rostock und Senatsmitglied Phillip Bock:

Zur Entscheidung des Akademischen Senats der Universität Rostock über die Einführung einer sogenannten Verwaltungsgebühr vom 03. Juni 2015 erklärt der Sprecher der Hochschulgruppe DIE LINKE.SDS Rostock und Senatsmitglied Phillip Bock:

„Die Verwaltungsgebühr ist ohne Wenn und Aber eine versteckte Studiengebühr. Die Einführung dieser wurde von uns studentischen Senator*innen, stellvertretend für die Studierendenschaft, abgelehnt. Dies ist zunächst ein Grund zur Freude für uns und natürlich auch für die zahlreichen Vertreter*innen der anderen Statusgruppen, die sich unserem Ablehnungsantrag angeschlossen haben. Allerdings bleibt zu befürchten, dass das Rektorat der Universität nun auf anderem Weg versuchen wird, die finanziellen Löcher auf dem Rücken der Studierenden zu stopfen. Das ist absolut inakzeptabel und muss konsequent abgelehnt werden. Aus diesem Grund appelliere ich erneut an die entsprechenden Stellen, den Vorschlag der studentischen Vertreter*innen aufzugreifen und zunächst die Rücklagen der Universität anzutasten, bevor die Studierenden zur Kasse gebeten werden.”

Sophie Marschner, ebenfalls Sprecherin der Hochschulgruppe DIE LINKE.SDS Rostock ergänzt: „Heute wurde deutlich, dass diese Verwaltungsgebühr nicht so alternativlos ist, wie sie allen verkauft werden soll. Die vorliegenden Gegenvorschläge sollen nicht einfach vom Tisch gewischt, sondern ernsthaft abgewogen werden.  Eine gute Lösung wäre es, die finanziellen Rücklagen der Universität dafür anzutasten. Dies fordert im Übrigen auch der Landesrechnungshof in einem Gutachten zur finanziellen Situation der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern.“

Das Abstimmungsergebnis des Akademischen Senats vom 03. Juni 2015 sei alles in allem ein wichtiger Schritt dahin, dass der Studienstandort Rostock auch in Zukunft nicht durch eine entsprechende Gebühr abgewertet wird. Mit der Ablehnung wurde zudem ein wichtiges Zeichen dafür gesetzt, dass Bildung als Menschenrecht nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf.

„In jedem Fall gelte der Dank allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren, die zur Ablehnung der Verwaltungsgebühr beigetragen haben – sei es auf den vom AStA organisierten Demonstrationen, in den verschiedenen Gremien der Hochschule oder auch beispielsweise beim Plakate malen in der Freizeit“, so Marschner und Bock.

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