NPD blamiert sich auf dem Uni-Platz
Für die NPD wird der 12. August dieses Jahres noch eine lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Neben der üblichen lautstarken Übertönung durch die anwesenden Gegendemonstranten, machte die herbeigekarrte Technik schlapp, sodass Pastörs, Apfel und Co. einen Großteil ihrer "Kundgebung" stumm bleiben mussten.
Für die NPD wird der 12. August dieses Jahres noch eine lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Neben der üblichen lautstarken Übertönung durch die anwesenden Gegendemonstranten, machte die herbeigekarrte Technik schlapp, sodass Pastörs, Apfel und Co. einen Großteil ihrer "Kundgebung" stumm bleiben mussten.
Innerhalb von zwei Wochen stattete die NPD der Hansestadt einen unerfreulichen Besuch ab, der wie den ersten beiden Auftritten keinerlei Aussenwirkung erzielte. Gestern fanden sich 15 Nazis und ca. 300 Gegendemonstranten auf dem Universitätsplatz ein. Abgesichert durch ein Großaufgebot der Polizei, versuchten die Nazis ihrer menschenverachtenden Hetze gegen Asylsuchende und Andersdenkende Ausdruck zu verleihen, scheiterten aber am bunten und lauten Prostest vieler Bürgerinnen und Bürger.
Bereits am Freitag hatten die demokratischen Parteien, Jugend- und Studierendenverbände sowie Initiativen zum Gegenprotest aufgerufen. Wie leider üblich, fanden sich keine Vertreter von CDU und FDP ein, die sich dem demokratischen Konsens eines gemeinsamen Auftretens gegen die Nazis entzogen.
Dennoch waren die Gegenproteste ein voller Erfolg. Die NPD erlebte, dass die neue Strategie vieler Kundgebungen innerhalb kurzer zeitlicher Abstände keinen Erfolg verspricht. Der Widerstand Rostocks ebbte nicht ab. Vielmehr blamierten sich die Nazis durch ihr eigenes Auftreten.
Bleibt zusammen zu fassen, dass Rassisten und Neofaschisten keinen Fuß in der Hansestadt fassen können, solange es ein weit gefächertes demokratisches Engagement gibt.



