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Löhne und Betriebsfortgang sichern, Landesbeteiligung prüfen

Nach dem Insolvenzantrag der Wadan-Werften in Wismar und Rostock erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende der Rostocker Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE, Steffen Bockhahn:

Die Insolvenz der beiden großen Werften ist eine der schlimmsten Nachrichten, die man sich wirtschaftspolitisch in Mecklenburg-Vorpommern vorstellen kann. Bei der maritimen Industrie handelt es sich um einen der wichtigsten Wirtschaftskerne und Entwicklungsmotoren des Landes. Beide Werften haben eine Bedeutung, die weit über die Hansestädte Wismar und Rostock hinaus geht.

In den kommenden Tagen wird es vor allem darauf ankommen, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten und Auszubildenden gesichert werden. Ebenso muss alles unternommen werden, um eine Weiterführung des Betriebes der Werften zu ermöglichen.

Besonders wütend an dieser Insolvenz macht, dass vieles unternommen wurde, um diese Entwicklung abzuwenden. Schließlich handelt es sich bei den beiden Werften um hochmoderne und produktive Betriebe, mit sehr gut qualifizierten Belegschaften.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre muss nun noch einmal die Möglichkeit einer Landesbeteiligung an den Werften geprüft werden. Die Insolvenz bietet eine Gelegenheit, dies ernsthaft zu erwägen. Schließlich sind bereits hunderte Millionen Euro öffentlicher Gelder und Bürgschaften in die Unternehmen geflossen. Aus gutem Grund. Es handelt sich sogar nach Ansicht der Landesregierung um Kerne der hiesigen Wirtschaft. Da sollte man auch eine Landesbeteiligung nicht ausschließen.