Keine Machtspielchen auf dem Rücken von Rentner*innen
Zur heutigen Abstimmung im Bundestag über das Rentenpaket erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst:
„Die internen Machtspielchen der Union auf dem Rücken von Rentner*innen sind an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten. Bis 2032 gehen ca. 16.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern in Rente. Sie alle wären nach einem harten Arbeitsleben von einer Absenkung des Rentenniveaus unmittelbar betroffen. Für über 500.000 Rentner*innen in MV würde eine Absenkung des Rentenniveaus auch eine zukünftig mangelnde Rentenanpassung bedeuten. Damit einher geht ein realer Kaufkraftverlust und somit ein Verlust am eigenen Lebensstandard. Die Machtkämpfe der Union und das Ausspielen von jung gegen alt sind völlig haltlos. Es ist richtig, dass sich die Linksfraktion im Bundestag angesichts der drohenden Verschlechterung für Millionen Rentner*innen enthält. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass das vorliegende Paket eine Minimallösung ist. Der angebliche Konflikt zwischen jung und alt ist eigentlich ein Konflikt zwischen arm und reich. Deshalb fordern wir, dass endlich alle Erwerbtätigen in die gesetzliche Rente einzahlen. Statt Machtspielchen zu treiben und die gesetzliche Rente auszuhöhlen, muss endlich darüber gesprochen werden, wie wir eine armutsfeste Rente etablieren können.“
