Informationen zur Sitzung des Kreisvorstandes vom 19.05.2015
Gast im Kreisvorstand war Dr. Michael Herms, der Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV. Die RLS ist die einzige Stiftung, die im ländlichen Raum zahlreiche politische Bildungsangebote macht. Künftig will sie aber in Rostock wieder stärker vertreten sein. Fünf Schulen haben mittlerweile Klassens-ätze der Broschüre zum 70. Jahrestag der Befreiung bestellt (Download hier: www.die-linke-rostock.de/rostock/klartext/). Die Kooperation in den Stadtteilen (Veranstaltungen zu aktuellen Themen) soll intensiviert werden. Bislang funktioniert dies in Lütten-Klein und der Südstadt schon recht gut. Die Zusammenarbeit mit der Uni soll ebenfalls ausgebaut werden. Aktivitäten der RLS sind für viele junge Linksdenkende eine Brücke zu unserer Partei.
Genn. Kröger berichtete kurz aus der Bürgerschaftsfraktion. Die Vorlage des Doppelhaushaltes 2015/16 verzögert sich, da das Innenministerium harte Auflagen bez. Tilgung der Altschulden macht. Diese Forderungen sind aus unserer Sicht unrealistisch und werden wohl wieder eine Debatte über den Verkauf kommunalen Eigentums und Steuererhöhungen nach sich ziehen.
Ausführlich diskutierte der Kreisvorstand über Solidaritätsaktionen mit den Streikenden der GdL. An-gesichts des medialen Dauerfeuers gegen die Gewerkschaft erscheint uns die Aufklärung der Bevölke-rung über Hintergründe und Zusammenhänge vordringlich. Wir werden uns also nicht nur mit den Lok-führern solidarisieren (Pressemitteilung, Facebook), sondern auf einem Flyer über die berechtigten For-derungen aufklären und um Verständnis werben. Der Flyer soll möglichst viele Betroffene erreichen, also je nach Möglichkeit im ÖPNV, in Taxis und Fernbussen verbreitet werden.
Der Kreisvorstand wertete die Veranstaltungen vom 1. und 8. Mai aus. Über die Erste-Mai-Demo auf dem Doberaner Platz (100-150 Teilnehmer) gab es unterschiedliche Auffassungen. Angesichts der gerin-gen Teilnehmerzahl und der zeitlichen Überschneidung mit den Aktivitäten auf dem Kastanienplatz wur-de der Sinn der Veranstaltung bezweifelt. Andererseits war es ausdrücklich eine Veranstaltung der Ge-werkschaftsjugend; viele junge Linke äußerten sich zufrieden. DIE LINKE wird sich weiter solidarisch mit den jungen Gewerkschaftern zeigen und hofft, dass für die Gewerkschaftsführung der 1. Mai künftig wieder mehr sein wird als ein reines Volksfest. Der politische Rahmen des Festes auf dem Kastanienplatz muss attraktiver/interessanter werden.
Der Auftritt unserer Partei auf dem Kastanienplatz wurde im Kreisvorstand sehr positiv bewertet. Vie-len Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer!
Auch die Veranstaltungen zum 8. Mai waren ein Erfolg. Die Veranstaltung auf dem Puschkinplatz wurde von 150-200 Menschen besucht, deutlich mehr als in den vorhergehenden Jahren.
Die nächste Sitzung des Kreisvorstandes findet am 2. Juni statt.
i.A. Carsten Penzlin, Kreisvorsitzender
