11. Christopher-Street-Day in Rostock
Auf dem 11. Christopher-Street-Day in Rostock unterstützten wir vom SDS aktiv den Stand der Linken. Ein paar unserer Impressionen...
"Familie ist...Vielfalt! Denn auch WIR SIND gute ELTERN."
Unter diesem Motto beging Rostock den mittlerweile 11. Christopher-Street-Day. Nicht nur die sommerlichen Temperaturen heizten den Besuchern ordentlich ein, sondern auch das bunte und laute Treiben der vielen Teilnehmer, die ihre sexuelle Orientierung offen, bunt und stolz nach Außen vertraten. Dass dies aber keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt sich beispielsweise darin, dass bis heute Homo- und Transsexualität in vielen Ländern dieser Welt noch immer als abnorm angesehen und verfolgt wird. Diese Menschen werden aufgrund ihrer Sexualität von staatlicher und beruflicher Seite diskriminiert. So müssen auch in Deutschland Homosexuelle bis heute um eine rechtliche Gleichstellung gegenüber der heterosexuellen Ehe kämpfen.
Neben vielen anderen Parteien, Initiativen und Organisationen waren deshalb auch wir vom SDS beim CSD anwesend und betreuten dabei intensiv den Stand der Linken. Dabei konnten wir mit einer Vielzahl von Menschen ins Gespräch kommen und Sympathien sammeln. Nicht nur die mit politischen Forderungen der Linken versehenen Luftfächer wussten Gäste und selbst Vertreter anderer Parteien zu überzeugen, sondern auch die von Steffen Bockhahn beigesteuerten Stoffbeutel. Auch unser Lastenrad und die mit Unterstützung des Landtagsabgeordneten Hikmat Al-Sabty hergestellten Buttons waren, neben lockerem, inhaltlichen Austausch, Gesprächsthemen.
Zudem wurde der Vorsitzenden der Linken-Bürgerschaftsfraktion, Eva-Maria Kröger, die Ehre einer persönlichen Begrüßung und Danksagung zu Teil. Durch ihren persönlichen Einsatz konnte die alljährliche Demonstration in seiner am Samstag gesehenen bunten Form, die im Vorhinein durch unsinnige Auflagen eingeschränkt werden sollte, überhaupt stattfinden. Dabei wandte sie sich mit einigen Worten an die Anwesenden und kritisierte dabei das Vorgehen der Rostocker Behörden im Vorfeld des CSD.
Auch Stefan Liebich, Abgeordneter der Bundestagsfraktion, fand in der späteren Podiumsdiskussion die richtigen Worte, indem er bestehende Probleme beim Namen nannte und deren Lösung forderte. So kritisierte er die Wahlversprechen der anwesenden SPD-VertreterInnen und wies darauf hin, dass es in Ermangelung einer rot-grünen Mehrheit zu keiner gesetzlichen Gleichstellung kommen wird.
Auch beim anschließenden Demonstrationszug durch die Innenstadt war Die Linke, neben anderen Parteien, Initiativen und Organisationen, mit ihrem Truck weithin hör- und sichtbar.
Selbstverständlich wird der Rostocker SDS im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, wenn es darum geht, für die Anerkennung, Emanzipation und Gleichstellung anderer sexueller Orientierungen in der Gesellschaft einzustehen und zu werben.




