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Liebe Rostockerinnen und Rostocker,

wenn DIE LINKE Kommunalpolitik macht, dann öffnet sie sich den Wünschen und Sorgen aller Einwohner*innen und ermöglicht es ihnen, eigene Ideen umzusetzen, sich direkt zu beteiligen und mitzubestimmen.

 

Mensch ist Mensch. Wir engagieren uns für ein weltoffenes, demokratisches und friedliches Zusammenleben. Auch im kommunalen Alltag wird DIE LINKE fremdenfeindlichen, nationalistischen und neonazistischen Aktivitäten mit aller Entschiedenheit entgegentreten.

Wir unterstützen Initiativen gegen Rechts, wir engagieren uns in friedlichen Bündnissen, die für ein vielfältiges und buntes Rostock eintreten.

 

Als LINKE möchten wir sicherstellen, dass alle Einwohner*innen sozial abgesichert sind und von einer öffentlichen Daseinsvorsorge profitieren:

Wir alle möchten eine bezahlbare und wenn nötig, auch barrierefreie Wohnung haben, eine gut ausgestattete Schule oder Kita für unsere Kinder und Enkelkinder, wir wünschen uns Kulturgenuss und Sportmöglichkeiten und natürlich wollen wir uns kostengünstig mit Bus oder Bahn überall hin bewegen können. Das schaffen wir nur gemeinsam!

Für Ihre Anliegen werben wir bei unseren politischen Mitstreiter*innen in der Bürgerschaft um Mehrheiten. Eine gute Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung sowie mit Vereinen, Initiativen, Verbänden und Gewerkschaften ist für uns elementar.

 

Wir versprechen, niemals das Zuhören zu vergessen, stets offenherzig und ansprechbar zu sein.

 

Wir sind die Kraft vor Ort, wir sind DIE LINKE.

Wahlprogramm

Rostock wächst und das ist gut so. Doch eine sich verdichtende Stadt, die nicht unbegrenzt wachsen kann, muss viele Herausforderungen meistern. Bezahlbare Wohnungen werden gebraucht, Grünflächen und Kleingärten sollen geschützt, neue kulturelle und soziale Angebote wie Kindergärten oder Pflegedienste eingerichtet werden. Manchmal widersprechen sich Wünsche, wenn beispielsweise dringend mehr Wohnraum geschaffen werden muss und dafür Kleingärten weichen sollen. Diese sind aber wertvoll und ebenso wichtig für Rostock. Dann müssen wir darüber diskutieren und gemeinsam abwägen.

 

Kleine Wohnungen fehlen, größere für Familien ebenso, barrierefreie und vor allem bezahlbare Wohnungen werden händeringend gesucht. Der Mietenwahnsinn hat auch in Rostock zugeschlagen! Als LINKE haben wir in der Bürgerschaft erste Maßnahmen ergriffen, um die Preisspirale nach oben zu stoppen. Viele Menschen brauchen Wohnraum mit sozialen Miethöhen und die Sicherheit, sich ihre Wohnung auf Dauer leisten zu können. Dabei gibt es in der Stadt große Unterschiede. Manche Stadtteile sind beliebter als andere. Unsere Aufgabe ist es, alle Stadtteile attraktiv zu machen, aufzuwerten und trotzdem die Mieten bezahlbar zu halten. Die WIRO und die genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen sollen dafür sorgen, dass für alle Menschen, egal wie alt sie sind oder wie viel Einkommen sie haben, Wohnraum vorhanden ist. Dabei ist uns wichtig, Einwohner*innen einer Stadt nicht zu trennen. Gutverdienende wohnen in „Reichenvierteln“ und „hippen Quartieren“ sowie in neu gebauten Wohnungen, während alle anderen sich das Leben in einem solchen Stadtteil nicht leisten könnten. So entstehen soziale Brennpunkte, so wird stigmatisiert, gespalten und ausgegrenzt. Wir wollen diese Spaltung stoppen!

 

Wohnungen müssen bezahlbar sein und den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen. Wer eine Sozialwohnung benötigt, soll sie bekommen. Wir treten ein für den Neubau von Sozialwohnungen und die Sicherung sozialer Mieten im Wohnungsbestand. Die Stadt kann die Höhe von Mieten positiv beeinflussen, wir wollen das weiterhin tun! Wichtig ist auch, dass der altersgerechte sowie klimagerechte Umbau von Wohnungen gefördert wird.

 

Eine Wohnung ist wichtig, doch genauso wichtig ist das Drumherum: Geschäfte und Supermärkte, Ärztehäuser und Praxen, Grünflächen und Kleingärten, Sitzgelegenheiten und Plätze zur Erholung, Begegnungsstätten und Räume für Kultur, Spiel und Sport sowie soziale Einrichtungen müssen ebenso vorhanden sein. Eine nachhaltige und umsichtige Stadtentwicklung ist für uns selbstverständlich, besonders wichtig ist hierbei die Beteiligung der Einwohner*innen.

 

Die Bundesgartenschau (BUGA) kommt. Wir waren und sind sehr skeptisch, ob Rostock alle anderen wichtigen Aufgaben trotz dieses millionenschweren Mammutprojektes schaffen kann. Schulen und Sportstätten müssen gleichzeitig saniert, ein neues Theater sowie zusätzliche Feuerwachen gebaut und Kitaplätze geschaffen werden. Wir werden darauf achten, dass geplante Vorhaben in allen anderen Stadtteilen abseits des Stadthafens nicht hinten runterfallen. Außerdem muss der Stadthafen auch in Zukunft ein Aufenthaltsraum für alle Rostocker*innen bleiben und um Sitzmöglichkeiten, Grillplätze und Asche- & Mülleimer erweitert werden.

 

Wer über die BUGA spricht, denkt auch an den IGA-Park. Als LINKE setzen wir uns auch in Zukunft für die Weiterentwicklung des Geländes ein. Gute Ideen gibt es viele, bisher blockierte Oberbürgermeister Methling die Umsetzung. Wir wollen der Diskussion neues Leben einhauchen und gemeinsam mit den Anwohner*innen endlich Nägel mit Köpfen machen.

 

Auch mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen sollen Sie sich stolperfrei durch unsere Stadt bewegen können. Die Instandhaltung sowie der Ausbau aller Geh- und Radwege sind für uns zentrale Anliegen.

 

Klimaschutz, natürlich auch vor Ort: Rostock ist eine grüne Stadt und soll es bleiben. Grünanlagen müssen gepflegt, Kleingärten erhalten und Bäume geschützt werden. Dafür muss das städtische Grünamt wieder mehr Personal bekommen und besser ausgestattet werden. Den Verkehr auf den Straßen möchten wir verringern und stattdessen den Nahverkehr stärken, zum Beispiel durch günstigere Fahrpreise. Eine wachsende Stadt muss auf ihre grünen Lungen achten! Die Stadtwerke beziehen ca. 40% ihrer Fernwärme aus dem Rostocker Kohlekraftwerk. Wir wollen einen Ausstieg aus dieser umweltschädlichen Wärmeproduktion. Der Vertrag läuft 2025 aus und soll nicht mehr verlängert werden. Die Stadtwerke AG ist in der Lage, unabhängig vom Kohlekraftwerk ausreichend Fernwärme zu erzeugen.

 

Drogenpolitik neu denken: Wir wollen dafür werben, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Kampagnen und Initiativen unterstützt, die sich für eine progressive Drogenpolitik einsetzen. Dabei geht es beispielsweise um Werbeverbote für Alkohol und Tabak. Konsumierende müssen vielmehr in ihrer Entscheidungskompetenz gestärkt und zu einem verantwortungs- und rücksichtsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer bewegt werden. Auch Programme wie Drug-Checking & Cannabis-Social-Clubs sollten eingeführt werden. Bündnisse, die eine Entkriminalisierung von Drogenkonsument*innen fordern und sich gegen die strafrechtliche Verfolgung von Eigenbedarf (Cannabis) einsetzen, sollen unterstützt werden.

 

DIE LINKE engagiert sich für einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem Abfall, insbe­sondere bezüglich der Kunststoffe und des Elektro- und Elektronikabfalls. Die Kunststoff­abfälle aus Rostock und der Region werden weitgehend in der Rostocker Müllverbrennung „thermisch verwertet“, d.h. mit einem sehr geringen Wirkungsgrad vernichtet. DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, dass mittel- und langfristig die Verbrennung durch Recycling er­setzt wird. Das spart viel CO2 ein und vermeidet viel Schadstoffbelastung, trägt messbar zur Gesundheit der Bürger bei, senkt die Müllgebühren und vermeidet die Vernichtung wertvoller Ressourcen, ist also auch ein lokaler Beitrag für mehr Frieden auf dieser Welt.

 

Wir sind konsequent gegen die Privatisierung des kommunalen Wohnungsbestands. Wir bewahren das öffentliche Eigentum und wenden uns gegen Wohnungsverkäufe. Spekulanten haben mit uns keine Chance!

 

Rostock ist ein Ort zum Leben und Arbeiten. Der städtische Haushalt hat sich gut entwickelt, auch dank steigender Einnahmen. Damit es so bleibt, wollen wir weiterhin die lokale Wirtschaft fördern und Unternehmensansiedlungen sowie -Erweiterungen unterstützen. Dabei haben wir die Qualität der Arbeitsplätze im Blick: Unsere Einwohner*innen verdienen gute Jobs mit fairer Bezahlung!

 

Rostock braucht Visionen, ist aber kein Spielplatz für Investor*innen oder Projektentwickler*innen, die nur an ihre eigenen finanziellen Interessen denken. Wir wollen die Stadtteile zukunftsorientiert gestalten, statt überflüssige Prestigeobjekte zu schaffen.

Wäre es nicht schön, in die Straßenbahn oder in den Bus einsteigen zu können, ohne einen Fahrschein kaufen zu müssen? Der kostenlose öffentliche Nahverkehr für Schüler*innen ab 2020 soll mittelfristig auch für Personengruppen mit geringen Einkommen gelten, beispielsweise für Auszubildende oder Senior*innen, die von Altersarmut betroffen sind.

 

Dazu wollen wir einen sicheren Nahverkehr mit sauberen, modernen und barrierefreien Fahrzeugen, die nicht nur im Berufsverkehr, sondern den ganzen Tag bis in den späten Abend mit hoher Frequenz fahren. Die Angestellten sollen natürlich tariflich bezahlt werden. Zudem müssen Busse und Bahnen öfter als heute fahren, auch um die vielen Berufspendler*innen aus ihren Autos in die Bahnen zu locken. Beispielsweise wollen wir prüfen lassen, ob es für Schmarl und Groß Klein günstiger ist, an das Straßenbahnnetz angeschlossen zu werden. Diese Vorhaben in die Tat umzusetzen, wird viel Geld kosten, zumal auch die allgemeinen Kosten für die RSAG steigen. Doch die Landesregierung aus SPD und CDU hat die Zuschüsse für den ÖPNV in den letzten Jahren nicht erhöht, obwohl mehr Bundesmittel zur Verfügung stünden. Von einigen Wünschen sind wir demnach weit entfernt. Schon der Kampf gegen Fahrpreiserhöhungen und für Tarife, die Menschen mit geringen Einkommen berücksichtigen (Sozialtickets), sind eine große Aufgabe. In Zukunft wird Rostock den ÖPNV auch aus der Stadtkasse mitfinanzieren müssen, damit die Preisspirale sich nicht weiter nach oben dreht.

 

Mobil durch die Stadt – in Bussen und Bahnen, auf dem Fahrrad, zu Fuß oder eben auch im Auto: alle Verkehrsteilnehmer*innen haben berechtigte Wünsche und Ansprüche. Radwege müssen ausgebaut, Gehwege saniert und erweitert werden, Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr sind zu verhindern und auch die Sanierung von Straßen ist ein großes Anliegen. Mancherorts geht es immer noch sehr holperig zu!

Grundsätzlich vertreten wir als LINKE die Ansicht, dass sich zu viele Autos durch unsere Stadt bewegen. Ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung ist die Reduzierung des Autoverkehrs, beispielsweise durch einen noch attraktiveren ÖPNV.

 

ÖPNV zum Nulltarif – Vision oder Chance?

Da Kommunen immer weniger Fördermittel bekommen, müssen sie kreativ werden. Verkehrsclubs und Verwaltungen anderer Städte diskutieren über eine Nahverkehrsabgabe. Alle Bürger*innen zahlen jährlich einen bestimmten Betrag und fahren dann ohne Fahrschein mit Bus und Bahn. Wäre dies ein Weg für Rostock? In anderen Städten nutzen die Menschen den ÖPNV bereits ohne Fahrschein. Es ist also möglich, wenn man es will. Darüber wollen wir gerne mit Ihnen sprechen!

Für Ihre Kinder wollen Sie nur das Beste. Dazu gehören auch ein sicherer Kita-Platz, eine gute Schule und ein begleitender Hort. Dafür ist die Stadt verantwortlich. Rostock braucht ausreichend viele Plätze in Krippen und Kindertagesstätten, möglichst nah am Wohn- oder Arbeitsort. Auch besonderen Bedürfnissen, die sich bei Schichtarbeit, im Leben Alleinerziehender oder während des Studiums ergeben, muss Rechnung getragen werden.

 

Eine vielfältige Schullandschaft ist uns wichtig. Unser Anspruch ist, das Angebot an und in den öffentlichen Schulen zu verbessern. Wir werden dafür sorgen, dass unsere Schulen besser mit Lehrbüchern und anderen Unterrichtsmaterialien ausgestattet sind. Schließlich sollen sich Eltern nicht gegen eine öffentliche Schule entscheiden, weil sie Angst haben, ihre Kinder würden dort eine schlechtere Ausbildung bekommen. Auch die Sanierung der Gebäude, in denen (Berufs-)Schulen und Kitas untergebracht sind, muss zügig weiter voranschreiten.

 

Wenn wir über Kinderarmut in M-V sprechen, werden wir oft zweifelnd angesehen. Kinderarmut? Bei uns? Ja, fast jedes vierte Kind, bzw. Jugendlicher ist von Armut bedroht oder betroffen. Kinderarmut hat dabei viele Gesichter: Wer ohne Mahlzeit im Bauch oder im Rucksack zur Schule gehen muss, wer im Winter keine festen Schuhe bekommt und friert oder an der Klassenfahrt aus Kostengründen nicht teilnehmen kann, wird in seiner Entwicklung beeinträchtigt.

Viele Kinder und Jugendliche ernähren sich schlecht, bewegen sich zu wenig und erleben das Wegbrechen eines familiären Zusammenlebens. Dabei ist diese Form der sozialen und emotionalen Armut nicht nur eine Frage des Geldbeutels.

 

Wir übernehmen Verantwortung für Kinder und Jugendliche im Hier und Jetzt, damit sie eine glückliche Kindheit und eine Zukunft haben, in der ihre Existenzen abgesichert sind. Helfen können die Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen der Jugendarbeit, die wir als Fachkräfte dringend benötigen, z.B. Sozialarbeiter*innen. Doch vielerorts fehlt Personal und notwendige Betreuungsangebote können nicht umgesetzt werden. Uns ist es wichtig, helfen zu können sobald ein Bedarf entsteht und auch die wichtige präventive Arbeit zu stärken. Wir wollen, dass auch die Verwaltung in Rostock ihre Möglichkeiten stärker nutzt und sich an der Ausbildung von dringend benötigten Fachkräften beteiligt.

 

In der Innenstadt geraten Jugendliche und Anwohner*innen zunehmend aneinander, auch weil die jungen Leute nicht mehr wissen, wo sie sich aufhalten können. Wenn die Stadt wächst, immer mehr Wohnungen gebaut werden, kann es eng werden. Freizeitangebote, öffentliche Jugendtreffs, Kultureinrichtungen und Vieles mehr gehören jedoch zur Daseinsvorsorge. Junge Leute haben ein Recht auf Aufenthaltsorte und -Räume, natürlich ohne die Verpflichtung, etwas kaufen zu müssen. So schlagen wir vor, Jugendlichen beispielsweise legale Graffiti-Wände zur Verfügung zu stellen. Mit Blick auf die Entwicklung des Stadthafens wollen wir sicherstellen, dass man sich dort auch in Zukunft aufhalten und seine Freizeit genießen kann.

 

Kinder und Jugendliche sollen mitreden, sich einmischen können. Als LINKE stärken und fördern wir den Stadtjugendring, die Schüler*innenräte, Kinder- und Jugendparlamente, Kinderortsbeiräte sowie junge Initiativen und Bündnisse.

Mehr und mehr werden militärische Strukturen (z.B. Marinezentrum, Nutzung des Flugha­fens Laage für zentrale NATO-Zwecke) in und um Rostock konzentriert und ausgebaut. DIE LINKE wehrt sich gegen die zunehmende Militarisierung Rostocks. Wir setzen uns dafür ein, dass Werbung für militärischen Nachwuchs in Schulen und auf großen Volksfesten (z.B. Hanse-Sail) sowie bei städtischen Veranstaltungen nicht mehr zugelassen wird. Wir wollen durchsetzen, dass Rostock den antimilitaristi­schen und friedlie­benden Charakter der Stadt betont, dass zu gesellschaftlichen Höhepunk­ten keine Vertreter von Bundeswehr/NATO eingeladen und damit die militäri­schen Struktu­ren dadurch aufgewertet werden.

Die Frieda 23, die Kunsthalle am Schwanenteich, das Peter-Weiss-Haus, unser maritimes Erbe, die plattdeutsche Sprache, die archäologischen Funde am Primelberg, Operngesang am Volkstheater, Marteria im Ostseestadion, die Bühne 602, die HMT, Zirkus Fantasia und und und… Ob bildende, angewandte oder darstellende Kunst, ob Musik oder Literatur, ob Klassisches oder Alternatives - Rostocker Kultur bedeutet Vielfalt. Diese Vielfalt wollen wir stärken.

 

Inzwischen sind viele Beschlüsse gefasst worden, die Rostocks Kulturlandschaft

unterstützen. Doch Kultur belebt man nicht vom Schreibtisch aus. Eine lebendige Kulturszene bedarf der Ideen, der praktischen Arbeit und des Engagements vieler Menschen. Darum berücksichtigen wir bei unserer Politik die Vorstellungen der Kunst- und Kulturschaffenden. Für jetzige und zukünftige Vorhaben braucht der Kulturbereich eine feste Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner. Für DIE LINKE ist ein/e Kultursenator*in unverzichtbar, auch mit Blick auf drängende Fragen, wie beispielsweise die Zukunft des Gebäudes in der August-Bebel-Straße 1 (Societät Maritim) oder die Förderung interkultureller Angebote sowie des Denkmalschutzes.

 

DIE LINKE. wird sich für den Erhalt der historischen Baukultur und für eine nachhaltige zukünftige Nutzung von gefährdeten Baudenkmälern in Rostock einsetzen. Wir stehen für die Erhaltung und Pflege des historisch entstandenen Rostocker Stadtbildes. Die LINKE setzt sich dafür ein, dass die noch vorhandenen Denkmale in Rostock erhalten bleiben und restauriert werden. Dabei richten wir als sozialistische Partei unser Augen­merk auch auf solche Denkmale und Erinne­rungsorte, die die Geschichte der Arbeiterbe­wegung und die gesell­schaftliche Entwicklung zum Inhalt haben. Im Zuge von Um- und Neubauten nach 1989 abgebaute und evtl. einge­lagerte Denkmale, Gedenktafeln usw., die an gesellschaftliche Höhepunkte erinnern, sind aufzuspüren und deren erneute Anbringung zu diskutieren.

 

Die Theaterkrise der letzten Jahre, losgetreten von der SPD-CDU-Landesregierung, hat viele Menschen aufgewühlt und auf die Straßen getrieben. In dieser Situation standen wir an der Seite der Mitarbeiter*innen des Volkstheaters. Doch unsere Aufmerksamkeit richtete sich auch auf die vielen anderen Kultureinrichtungen und -träger, die oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu tun haben. Dabei sind Kunst und Kultur wichtig für die Bildung, wichtig für ein demokratisches Miteinander, wichtig für Teilhabe und Entwicklung. Denn Kunst und Kultur sind der kreative Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

 

Die kulturellen Angebote sollen für alle Rostocker*innen zugänglich sein, egal ob sie in Schmarl oder Brinckmansdorf leben, ob sie noch im Kindergarten sind oder bereits in einem Seniorenheim leben, egal wie viel oder wenig Geld sie haben. Deshalb macht DIE LINKE sich stark für kulturelle Räume in allen Stadtteilen, deshalb machen wir uns stark für kostenfreie und kostengünstige Angebote.

Sport überwindet Grenzen. Er macht keinen Unterschied zwischen arm und reich, jung oder alt, zwischen Hautfarbe und Kultur. Sport bringt Menschen zusammen und hält gesund. Deswegen brauchen wir attraktive und bezahlbare Sportstätten in ausreichender Anzahl. Denn wer aktiv sein will, benötigt Hallen, Plätze und natürlich Nutzungszeiten. DIE LINKE wird sich weiterhin dafür einsetzen, die Sanierung und den Ausbau der Sportstätten fortzuführen.

 

Ob Rückenschule oder Rudern, ob Eishockey oder Fußball - die Vielfalt des Sports wäre ohne das große Engagement in den Vereinen nicht möglich. Ohne all die freiwilligen Übungsleiter*innen und Trainer*innen, ohne Eltern oder Großeltern, ohne Sponsor*innen wären sonntägliche Spaziergänge wohl der einzige Sport.

DIE LINKE unterstützt das Ehrenamt. Dazu gehört im Bereich Sport, dass die Pauschalen für Übungsleiter*innen pünktlich bezahlt werden.

 

Sportler*innen wollen einbezogen und ernst genommen werden. Wir hören ihnen zu. Rostock soll auch Heimat von Leistungs- und Spitzensport sein. Die

Voraussetzungen dafür werden wir beim Land und beim Bund einfordern.

Kommunalpolitik wird ehrenamtlich geleistet, doch nicht nur sie! Immer mehr Aufgaben werden durch Ehrenamtliche übernommen. Mitunter erledigen sie schon Aufgaben des Staates, der sich aus vielen Bereichen des Zusammenlebens zurückzieht, bzw. sich nicht angemessen einbringt. Immer wieder erleben wir, dass Ehrenamtliche selbst wenig Geld haben und trotzdem für ihr Ehrenamt Geld ausgeben. Wir möchten sie besser unterstützen.

Denn wir können nicht genug wertschätzen, wie viele engagierte Einwohner*innen aller Altersgruppen durch ihre Mithilfe unser Zusammenleben bereichern. Ihr Aufwand soll durch eine Kultur der Anerkennung gewürdigt und untersetzt werden. Wir beteiligen die Ehrenamtlichen an Entscheidungen, wir unterstützen sie finanziell und materiell.

Wir sagen Danke.

In der Nachbarschaft entstehen neue Häuser, eine Grünfläche soll bebaut oder der Sportplatz um die Ecke muss saniert werden? Kurzum: Sie haben eine Meinung und wollen mitreden? DIE LINKE steht für demokratische Kommunen, indem wir die vielfältigen Formen der unmittelbaren Mitsprache und Mitbestimmung unterstützen.

 

Die Einwohner*innen, politischen Gremien und Verwaltungen sollen gemeinsam und auf Augenhöhe handeln. Voraussetzung dafür ist eine transparente, gleichberechtigte und barrierefreie Kommunikation zwischen ihnen. Wer miteinander diskutieren und Ziele umsetzen will, braucht einen gleichwertigen Zugang zu Informationen. Als LINKE setzen wir uns dafür ein, dass alle Interessierten die Informationen bekommen, die sie benötigen.

 

Wir wollen direktdemokratische Verfahren erleichtern. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide werden von uns mindestens dahingehend unterstützt, dass wir den Einwohner*innen Zugang zu den Informationen ermöglichen, die sie benötigen. Zudem streiten wir für zusätzliche Formate der Bürger*innenbeteiligung und Mitbestimmung. Ein städtisches Büro für Bürger*innenbeteiligung muss endlich eingerichtet werden!

 

Sitzungstermine, Tagesordnungen, Anfragen – alle Informationen zur kommunalen Vertretung müssen frühzeitig, unkompliziert und barrierefrei zugänglich sein. Die Gremien sollten in der Regel öffentlich tagen. Protokolle sind schnellstmöglich zu veröffentlichen. Mitglieder von Ortsbeiräten und Bürgerinitiativen sollen in den Ausschüssen jederzeit angehört werden.

 

Wo kann ich mich wie einbringen? Wir informieren darüber, wie Einwohner*innen sich beteiligen und mitentscheiden können. Wir nutzen als LINKE unsere Kommunikationswege, um aufzuklären und Transparenz herzustellen.

 

Alles online? Behördengänge müssen auch digital und fernab von Öffnungszeiten möglich sein. Als Bürger*in möchten Sie schnell Hilfe bekommen, wenn Sie beispielsweise einen neuen Pass brauchen, einen Parkausweis oder sie suchen nach wohnortnaher Beratung und Unterstützung, z.B. bei Krankheit oder Wohnungsnot.

Folgende Anliegen und Projekte möchten wir gleich nach der Wahl für Sie angehen:

 

Unsere Stadt braucht Wohnungen. Sie braucht aber auch dringend Wohnheime für Studierende, Auszubildende, Pendler*innen und geflüchtete Menschen. Für mindestens 250 Menschen wollen wir in diesem Jahr solche Plätze anbieten.

 

Rostock braucht eine dritte Schwimmhalle und eine neue Eishalle. Wir wollen den Neubau am Messegelände in Schmarl errichten.

 

Wir möchten mit den Einwohner*innen in den Stadtteilen gemeinsam festlegen, in welcher Reihenfolge Gehwege saniert und wo zusätzlich Beleuchtung installiert werden kann.

 

Es wird Zeit, dass die Beteiligung der Einwohner*innen in Rostock ernst genommen und umgesetzt wird. Wir möchten ein städtisches Büro für Beteiligung einrichten.


Nächste Termine
  1. Rostock
    09:30 - 11:00 Uhr

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    Der Infostand findet am Boulevard Lütten Klein statt. mehr

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