Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content

Eva-Maria Kröger zum CSD Rostock 2020

Gleichberechtigung für alle Lebensweisen!

DIE LINKE setzt sich für die Gleichberechtigung aller Lebensweisen ein. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ist gesellschaftliche Realität. Wir fordern, die gesetzliche Realität der gesellschaftlichen Realität anzupassen, und wenden uns gegen jegliche Diskriminierung, sei es privat, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Wir unterstützen alle Schritte, die dabei helfen, mit der staatlichen und gesellschaftlichen Heteronormativität, Cisnormativität und der Zweigeschlechtlichkeit als Norm zu brechen. Neben dem Recht auf Selbstbestimmung von Menschen mit Trans- oder Interhintergrund im Personenstandsrecht ohne das entwürdigende Begutachtungswesen streben wir auch eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen im Ehe- und Adoptionsrecht ein.

Es darf keine Ungleichbehandlung der eingetragenen Lebenspartnerschaft gegenüber der Ehe mehr geben. Wir fordern die Öffnung der Ehe, um rechtliche Gleichstellung für alle zu ermöglichen. Gleichzeitig fordern wir, dass die Privilegien der Ehe zurückgenommen werden. Das Ehegattensplitting begünstigt eine klassische Hausfrauenehe oder Zuverdienst-Ehe, besonders von Gutverdienenden. Wir wollen es durch Steuermodelle ersetzen, die der Vielfalt der Lebensweisen mit Kindern gerecht werden und niemanden benachteiligen: nicht Alleinerziehende und Regenbogenfamilien oder allgemein Menschen, die nichtheteronormativ oder in einer Ehe leben.

Im Wahlprogramm zur Bundestagswahl haben wir in dem Kapitel "XIII. Queer – Gleichberechtigung für alle Lebensweisen!" unsere zentralen Forderungen zum Thema Queer zusammengefasst.


„Der Krise gemeinsam die Stirn bieten!“ CSD-Kampagne 2020

Die Pride Season ist Anlass zu tanzen, anzustoßen, aber auch: Inhalte zu entwerfen und darüber ins Gespräch zu kommen, was wir eigentlich wollen. Mit unseren Personen-Motiven „Freiräume retten, queere Strukturen stärken!“ und „Der Krise gemeinsam die Stirn bieten!“ zeigen queere Genoss*innen aus den Reihen der LINKEN Gesicht für unsere Forderungen, mit unserem „Auferstanden als Ruinen“-Motiv greifen wir satirisch den absurden Vorschlag zum Absingen der Nationalhymne auf queeren Veranstaltungen auf. Weiterlesen


Drei Jahre 'Ehe für Alle': "Ein Meilenstein, auf dem wir uns nicht ausruhen dürfen"

Heute vor drei Jahren verabschiedete der Bundestag in der letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause das Gesetz zur Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts, die 'Ehe für alle'. Vorausgegangen war diesem Beschluss eine jahrzehntelange gesellschaftliche Debatte mit vielen Initiativen engagierter Einzelpersonen und Verbände. Zum Jahrestag erklärt Doris Achelwilm, gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag: Weiterlesen


Adoptionshilfe-Gesetz muss Diskriminierungen von Regenbogenfamilien abstellen statt verschärfen

Am 28. Mai 2020 wird der Bundestag über das Adoptionshilfe-Gesetz in 2. und 3. Lesung entscheiden. Das Gesetz soll die Adoptionsverfahren modernisieren und verbessern, indem ein Rechtsanspruch auf Begleitung nach der Adoption und eine verpflichtende Beratung vor jeder Stiefkindadoption eingeführt werden. Für Zwei-Mütter-Familien, die an das Verfahren der Stiefkindadoption zur Anerkennung von Elternrechten gebunden sind, verschärft sich die unhaltbare Situation der notwendigen Rechenschaftslegung. Weiterlesen


Doris Achelwilm: Diskriminierungen bei der Blutspende beenden!

Rede von Doris Achelwilm, 27. Mai 2020, Deutscher Bundestag Weiterlesen


Unsere wichtigsten Forderungen

  1. Gleichberechtigung aller Lebensweisen voranbringen: Die Gleichberechtigung der Lebensweisen ist mit einer Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft noch nicht erreicht. Sie ist durch ein System der Wahlverwandtschaften zu ergänzen.
  2. Gewaltprävention und Hilfe für Gewaltopfer: DIE LINKE setzt sich für die umfassende Unterstützung von Präventionsprojekten und Organisationen ein, die sich mit der Hilfe für Gewaltopfer beschäftigen.
  3. Inter- und Transsexualität: Wir unterstützen Menschen mit Transhintergrund in ihrem Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Menschen mit Transhintergrund sollen bei ihren eigenen Veränderungen unterstützt werden.
  4. Dialog der queeren Community mit allen gesellschaftlichen Gruppen stärken: DIE LINKE setzt sich für die Förderung des Dialogs mit dem Ziele der Verständigung und der Bekämpfung von Vorurteilen ein.