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Wohlfahrtsverbände sind keine Selbstbedienungsläden!

Zum Artikel „Eine Hand wäscht die andere“ in der heutigen Ausgabe des Nordkuriers  erklärt die Obfrau Linksfraktion im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Wohlfahrt“, Karen Larisch:

„Erneut stehen Vorwürfe im Raum, dass eine AWO-Führung Schwierigkeiten mit der Abgrenzung zwischen privaten und öffentlichen Interessen haben sollen. Den Vorwürfen muss nachgegangen werden.

Die Staatsanwaltschaften müssen aufklären, ob, wie und in welchem Ausmaß einzelne AWO-Führungskräfte ihre Stellung oder ihr Amt missbraucht und gegen Gesetze verstoßen haben. Eine Vorverurteilung und pauschale Unterstellungen sind strikt abzulehnen.

Erwiesene Verfehlungen einzelner Funktionsträger haben allerdings bereits zu großen Schäden für das Image der Wohlfahrtspflege und Ihrer Beschäftigten geführt.  Die AWO ist gut beraten, die Aufklärung der Vorwürfe offensiv und transparent voranzutreiben.

Grundsätzlich gilt: Die Wohlfahrtsverbände müssen im Interesse der Bedürftigen arbeiten und dürfen nicht zu Selbstbedienungsläden verkommen, zu sprudelnden Quellen für Rechtsanwälte, Freiberufler und andere Unternehmer.“