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Sozialer Wohnungen Bauen!

Stadtteile aufwerten und soziale Miethöhen in Rostock sichern, auch in der Innenstadt!

Eine neue Studie hat bewiesen, dass in Bezug auf den Wohnort die soziale Spaltung in Rostock besonders stark ausgeprägt ist. Kurz gesagt: Besserverdienende wohnen im Zentrum, wer wenig Geld hat, lebt in den Großwohnsiedlungen.

Um etwas gegen diese Spaltung zu unternehmen, müssen wir alle Stadtteile attraktiv machen, aufwerten und dabei trotzdem bezahlbar halten. Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés, Grünflächen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen gehören in jeden Stadtteil. Wo etwas los ist, will man auch leben.

In Rostock wurde auch auf Initiative der LINKEN ein Bündnis für Wohnungsbau gegründet. Es kann helfen, der Spaltung entgegen zu wirken: Die WIRO und die Genossenschaften sollen gemeinsam mit der Stadt dafür sorgen, dass für alle Menschen, egal wie alt sie sind oder wie viel Einkommen sie haben, Wohnraum vorhanden ist. Dabei ist es wichtig, Einwohner*innen einer Stadt nicht zu trennen. Gutverdienende wohnen in „Reichenvierteln“ und „hippen Quartieren“ sowie in neu gebauten Wohnungen, während alle anderen sich das Leben in einem solchen Stadtteil nicht leisten könnten. So entstehen soziale Brennpunkte, so wird gespalten und ausgegrenzt.

Matthias Horn, Referent des Oberbürgermeisters, stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder gegen den Neubau von Sozialwohnungen. Das sieht DIE LINKE anders:

Der Mietenwahnsinn hat auch in Rostock zugeschlagen! Im Durchschnitt sind die Mieten nach wie vor moderat, aber in einzelnen Vierteln verdienen sich Vermieter eine goldene Nase und verdrängen Menschen mit geringen Einkommen. Den Neubau von Sozialwohnungen gänzlich auszuschließen, ist deshalb falsch! Der Mix macht es. Kleine Wohnungen fehlen, größere für Familien ebenso, barrierefreie und vor allem bezahlbare Wohnungen werden händeringend gesucht. Der Neubau von Sozialwohnungen, auch in der Innenstadt, und die Sicherung sozialer Mieten im Wohnungsbestand können helfen, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu lindern. Zusätzlich sollte die Landesregierung auch den Neubau von Wohnungen fördern, die im mittleren Preissegment liegen. Denn Menschen mit geringen und mittleren Einkommen, die über dem Regelsatz für Sozialleistungen liegen, finden mittlerweile auch kaum noch bezahlbare Wohnungen.