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Situation in den Unterkünften für Geflüchtete ernst nehmen

Zur aktuellen Situation in den Unterkünften für Asylbewerber*innen und Geflüchtete erklärt die Sprecherin für Migration der Linksfraktion, Karen Larisch:

„Die Situation und besonderen Herausforderungen in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber*innen und Geflüchtete und mögliche Auswirkungen einer Pandemie waren früh bekannt. Ein zeitiges Treffen von Vorkehrungen zur Abwehr der Gefahrenlage war angeraten, hat aber lange auf sich warten lassen.

Ich teile die Kritik des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern: Das Einhalten von Abstandsregeln, Maßnahmen zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer, insbesondere zur Selbstisolation sind unter den Bedingungen nicht umfänglich möglich. Mehrbettzimmer, Gemeinschaftsküchen und -bäder in den Unterkünften konterkarieren Kontaktverbote und -einschränkungen. Bewohner*innen und Mitarbeitende sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, die Gefahr einer Ansteckung ist allgegenwärtig. Dies muss ernst genommen werden. Die Kommunikation und Informationsweitergabe muss selbstverständlich barrierefrei und mehrsprachig erfolgen. Wir erwarten, dass die Landesregierung hier für gute Lösungen sorgt und diese Hand in Hand mit den Trägern und den beteiligten Strukturen umsetzt."