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Scandlines: Bund muss sich für Einhaltung der Verpflichtungen einsetzen

Der Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, hat am Rande der heutigen gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses erneut die Umzugspläne der Scandlines Fährreederei von Rostock nach Puttgarden kritisiert.

„Die Verlagerung des Verwaltungssitzes der Reederei dient einzig und allein dem Ziel, Arbeitsplätze in Dänemark und Deutschland abzubauen“, erklärte Holter am Mittwoch in Schwerin. Inzwischen hätten sich Spekulationen, dass die Immobilie in Rostock-Warnemünde verkauft werden soll, bestätigt.

„Die Landesregierung steht der Strategie der Eigentümerin, die Scandferries GmbH, ohnmächtig gegenüber“, sagte Holter. Die Bundesregierung sei aufgefordert, auf die Einhaltung der Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag zwischen der Deutschen Bahn AG und dem dänischen Transportministerium zu drängen. „Ob Werften oder Scandlines, es ist höchste Zeit, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich für den Erhalt von Arbeitsplätzen in ihrer Heimatregion einsetzt“, betonte Holter. „Standort- und Arbeitsplatzgarantien müssen unbedingt eingehalten werden.“