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Probleme am Arbeitsmarkt ehrlich analysieren und bekämpfen

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Wie nicht anders zu erwarten, verkündet die Landesregierung auch im Januar 2020 vom Arbeitsmarkt ihre Erfolgsmeldungen. Natürlich ist es erfreulich, wenn die Zahl der offiziell gemeldeten Arbeitslosen wieder zurückgegangen ist. Welchen Anteil die demografische Entwicklung daran hat, wie viele Langzeitarbeitslose durch kurzfristige Maßnahmen rausfallen oder mit Abzügen vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden, bleibt wieder im Dunkeln.

Über die neue Bundesförderung werden 953 arbeitslose Frauen und Männer gefördert, was rund 300 Stellen mehr sind als im Vorläuferprogramm ‚Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt‘. Das ist kein großer Wurf – auch bundesweit betrachtet. Von den insgesamt 150 000 geplanten Stellen bundesweit wurden bislang lediglich 35 000 geschaffen. 

Meine Fraktion fordert einen Bericht zur Umsetzung der Analyse ‚Regionalspezifische Arbeitsmarktförderung für Mecklenburg-Vorpommern‘, die die Landesregierung im März 2019 im Kabinett bestätigt hat. Wir sehen weiteren Handlungsbedarf bei der Fachkräftesicherung und beim weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit und deren Langzeitwirkungen, gerade auch im Hinblick auf die Aufstellung zur neuen EU-Förderperiode ab 2021.“