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OB Methling bricht seine Wahlversprechen

In der heutigen Ausgabe der Ostseezeitung äußert sich Oberbürgermeister Roland Methling zu möglichen Kooperationen zwischen dem Volkstheater Rostock und anderen Häusern.

Methling schlug vor, die Zuschüsse des Volkstheaters erheblich zu reduzieren und eine Fusion mit dem Schweriner Staatstheater anzugehen.

Außerdem kritisierte er die Höhe des Gehaltes der Musikerinnen und Musiker.

"Schwerin ist für solche Kooperations-Pläne jetzt weichgekocht", zitiert die Ostseezeitung des Oberbürgermeister.

Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der LINKEN:
"Oberbürgermeister Methling offenbart sein wahres Gesicht. Während des Wahlkampfes trat er für ein neues Theaterhaus ein und versprach, es würde keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Jetzt redet er über massive Einsparungen und weiß genau, dass eine Fusion mit Schwerin zwingend Entlassungen zur Folge hätte.

Unser Rostocker Theater kämpft gegen die Kulturlosigkeit der Landesregierung, die die Häuser im Land langsam verrecken lässt. In Schwerin hat der Abbau der Kulturlandschaft schon schmerzhafte Folgen. Wenn OB Methling meint, die Schweriner seien nun weichgekocht, dann finde ich diese Äußerung angesichts bevorstehender Kündigungen absolut geschmacklos.

Wir meinen, nur ein Vier-Sparten-Haus ist sinnvoll in einer Stadt wie Rostock. Wir treten für den dringend notwendigen Neubau ein und helfen dabei, dem Theater eine neue Rolle in der Stadt zu geben. Eine Fusion mit Schwerin oder Kürzungen der Zuschüsse kommen für uns nicht in Frage."