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Nord Stream 2: US-Erpressungen nicht nachgeben!

Den Antrag der Grünen im Bundestag, die Ostseepipeline Nord Stream 2 zu stoppen, stößt bei der Spitze der Landes-LINKEN auf deutliche Kritik.

„Trump erpresst die Bundesregierung und erhält von den Grünen auch noch Beifall. Das finde ich sehr empörend. Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und die EU entscheiden eigenständig über ihre Energieversorgung“, so Wenke Brüdgam.

Nach den Einschüchterungsversuchen mit Briefen und Sanktionsdrohungen der USA sorgte die Debatte um den Mordversuch an den russischen Oppositionellen für Auftrieb bei den Nord Stream 2 Gegnern. Neben dem Antrag der Grünen, Nord Stream 2 aus ökologischen Gründen zu stoppen, berichtete die FAZ vom Plan der Grünen-Vorsitzenden Baerbock, EU-Sanktionen gegen die Ostseepipeline zu erwirken.

Torsten Koplin hierzu: „Anstatt sich ständig an diesem Infrastrukturprojekt abzuarbeiten, sollten sich Baerbock und Habeck lieber um ihr Russlandbild Gedanken machen. Antirussische Reflexe haben im 75. Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in dieser Debatte nichts zu suchen. Wir fordern auch Aufklärung im Fall Nawalny. Immer neue skurrile Forderungen, die Ostseepipeline zu versenken, brauchen die Menschen im Nordosten nicht.