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Mindestkurzarbeitergeld und längerer Bezug von Arbeitslosengeld

Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat Februar erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Corona-Pandemie hat das Land und die Wirtschaft in großen Teilen weiter im Griff. Ob es in den kommenden Wochen größere Lockerungen in Handel, Gastronomie und Tourismus geben wird, ist derzeit ungewiss.  

Derweil befinden sich Tausende Frauen und Männer weiterhin in Kurzarbeit. Vielen, die in den zurückliegenden Monaten bereits arbeitslos geworden sind, droht der Absturz in Hartz IV, wenn sie nicht schon dort gelandet sind. Und auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Februar 2020 erneut gestiegen, diesmal um 6500 Personen.

Von Kurzarbeitergeld nach Mindestlohn können viele Betroffene kaum leben. Deshalb unterstützt meine Fraktion die Forderung der Gewerkschaften nach Einführung eines Mindestkurzarbeitergeldes in Höhe von 1200 Euro. Erforderlich ist darüber hinaus auch die Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und des erleichterten Zugangs zur Grundsicherung um 6 Monate. Jetzt gilt es, den Absturz in Hartz IV und somit noch mehr Armut im Land zu verhindern.“