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Konversion – eine Erfolgsgeschichte made in Mecklenburg-Vorpommern

Zur heutigen Aussprache zum Thema „Konversion in M-V – ein Erfolgsmodell“ erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„30 Jahre M-V heißt auch 30 Jahre Konversionspolitik. Mehrere Konversionswellen rollten durch das Land. Dem Rückzug der Westgruppe der russischen Streitkräfte Anfang der 1990er Jahre folgten die Auflösung der NVA und die Schließung zahlreicher Standorte. Zu Beginn der 2000er Jahre stellte die Bundeswehrstrukturreform Land und Konversionskommunen vor bis dahin ungeahnte Herausforderungen. Langes Zaudern durfte es deshalb nicht geben.

Im Koalitionsvertrag 2002 zwischen SPD und PDS wurde deshalb Konversion aus dem Innenministerium in das Wirtschaftsministerium überführt, denn Konversion ist zuallererst Wirtschaftspolitik. Nur so kann es gelingen, die ökonomischen, ökologischen, städtebaulichen und sozialen Herausforderungen von Standortschließungen zu bewältigen. Mit der von der damaligen PDS- Fraktion organisierten Konversionskonferenz im April 2002 wurde der Startschuss für die ‚gleitende Konversion‘ gegeben. Zivil-wirtschaftliche Umwandlung konnte so bereits begonnen werden, obwohl die Bundeswehr noch in den Objekten war. Stavenhagen, Demen, Rechlin stehen u.a. für diesen erfolgreichen Weg.

‚Gleitende Konversion‘ – eine Exportschlager aus Mecklenburg-Vorpommern. Meine Empfehlung daher auch an die Kommunen in den alten Bundesländern, die von Trumps Plänen der Truppenverlegung betroffen sein werden: Nicht lange zaudern, Herausforderung anpacken, in MV Rat und Hilfe holen!“