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Kinder brauchen Förderung – unabhängig vom Einkommen der Eltern

Anlässlich des 12. Kindergartentages am 30. April 2011 in Güstrow erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke:

„Die Würdigung ihres Engagements durch Sozialministerin Manuela Schwesig muss den Erzieherinnen und Erziehern in den Kitas des Landes wie Hohn in den Ohren klingen. Die Beschäftigten in den Kitas sind auch nach der jüngsten Kita-Novelle sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Die völlig unzureichenden und zum Teil falschen Maßnahmen werden auf dem Rücken der Erzieherinnen und Erzieher umgesetzt.

Natürlich leisten die Erzieherinnen und Erzieher eine sehr engagierte Arbeit zum Wohle der Kleinsten. Dafür gebührt ihnen Respekt und Dank. Sie haben aber nicht verdient, dass sie jetzt auch noch den Murks ausbaden sollen, der mit dem Bildungs- und Teilhabepaket auch unter Mitwirkung von Sozialministerin Schwesig auf den Weg gebracht wurde. Wie schon beim kostenfreien Mittagessen für bedürftige Kinder wird erneut ein pädagogisch fragwürdiger und für die betroffenen Kinder ausgrenzender Weg eingeschlagen. Statt des defizitären Ansatzes brauchen wir einen Ansatz, der nicht ausgrenzt, sondern die Stärken fördert. Alle Kinder brauchen Förderung und Unterstützung – unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. “