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Kaputtsparen macht krank – Arbeitsbedingungen verbessern

Zur Kampagne „Der Druck muss raus - Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus“ der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem von ihr vorgestellten „Belastungsbarometer“ erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Marianne Linke:

„Der hohe Druck, unter dem Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und

Pfle­ger rund um die Uhr in vielen Krankenhäusern arbeiten müssen, ist weder im Interesse der Patienten noch der Beschäftigten. In privaten Krankenhäu­sern wird im Interesse einer Gewinnmaximierung an Personal- bzw. Lohnkosten gespart. Nachdem es gelungen ist, die ärztlichen Löhne und Gehälter in den ver­gangenen Jahren deutlich zu erhöhen, muss jetzt endlich beim Pflegepersonal nachgezogen werden. Es ist unerträglich, dass Gelder der Versicherten nicht zur Betreuung, sondern in manchen Krankenhäusern zur Gewinnmaximierung eingesetzt werden und in die Taschen privater Aktionäre fließen.

Gewinne in Krankenhäuser speisen sich aus den Beitragsgeldern der Versicherten sowie aus Steuergeldern für Investitionen. Meine Fraktion fordert deshalb, dass Gewinne unbedingt wieder in das Gesundheitswesen

zurückflie­ßen und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und der medizinischen Versorgung eingesetzt werden müssen. Nur so ist es möglich, wieder zu ordentlichen Tarifen und zur Vollzeitbeschäftigung mit Stammbelegschaften zurückzukehren.“