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Frauentag 2021: Her mit dem ganzen Leben!

Die Krise betrifft besonders diejenigen, die schon vor der Pandemie nicht wussten, wie sie Rechnungen bezahlen sollen. Sie trifft jene, die für magere Gehälter in lebens- relevanten Berufen Überstunden anhäufen, die Erwerbs- und Sorgearbeit unter einen Hut bringen müssen oder die, die von (häuslicher) Gewalt betroffen sind.

In der Mehrheit sind das Frauen, doch gerade sie sind es auch, die den Laden am Laufen halten. Die Corona-Pan- demie verstärkt die andauernde Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Nach wie vor gilt: Frauen leisten mehr für weniger.

Es darf kein Zurück in die alte Normalität geben – wir wollen eine bessere Zukunft für alle! Wir wollen Armut überwinden – konsequent geschlechtsspezifische Ge- walt bekämpfen, körperliche Selbstbestimmung und gute Gesundheitsversorgung für alle, Sorgearbeit und lebensrelevante Berufe aufwerten und das soziale Mit- einander stärken.

Vor 110 Jahren, im Jahr 1911 forderten Frauen in New York zum ersten Mal das ganze Leben ein, Brot genauso wie Rosen. Seitdem ist der Slogan als kämpferisches Motiv, Streik-Parole und Liedtext Teil der internationalen Frau- enbewegung. Und ist auch heute noch aktuell ! Lasst uns zusammen die Krise überwinden. Träume leben. Und für Gerechtigkeit kämpfen.