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Forderung des Schweinezuchtbetreibers gleicht einer Erpressung

Zur Forderung des Betreibers der abgebrannten Schweinezuchtanlage in Alt Tellin nach einer „Stilllegungsprämie“ erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

„Es kommt einer Erpressung gleich, wenn der Schweinezuchtbetreiber Kapazitäten nur dann reduzieren will, wenn der Steuerzahler dafür Prämien zahlt. Mit diesem knallharten Kalkül offenbart sich einmal mehr die Profitgier des Ferkelzuchtbetreibers – Tierwohl spielt auch weiterhin keine Rolle. Damit bringt er eine ganze Branche in Misskredit.

Es stimmt zwar, dass auch mit staatlicher Unterstützung zwingend mehr für Tierwohl und Tierschutz getan werden muss. Aber in erster Linie sind die Betreiber solcher Anlagen dafür verantwortlich, dass wenigstens die geltenden gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und das Tierwohl zu jeder Zeit gesichert ist. Das muss auch im Interesse der Betreiber sein, anderenfalls haben sie ihren Beruf verfehlt.

Es bleibt dabei: Am Standort der abgebrannten Anlage in Alt Tellin darf es nach der Brandkatastrophe nie wieder eine Tierhaltungsanlage geben. Zudem müssen endlich grundsätzlich Obergrenzen eingezogen werden und die Anlagen müssen in die Region passen. Und es ist allerhöchste Zeit für bessere Brandschutzbestimmungen.“