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Experten werden zur Situation der Opferambulanzen gehört

Im Sozialausschuss wurde heute auf Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und Linken ein Expertengespräch zur Situation der Opferambulanzen in M-V beschlossen. Dazu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Der interfraktionelle Beschluss macht deutlich, dass die angespannte Lage bei den Opferambulanzen des Landes bekannt ist und Handlungsbedarf besteht.

Gegenwärtig wird in Rostock und Greifswald jeweils nur eine halbe Stelle bereitgestellt. Das wird dem tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht mehr gerecht. In den zurückliegenden Jahren hat die Inanspruchnahme der Opferambulanzen kontinuierlich stark zugenommen. Allein 2016 ist die Zahl der Menschen, die ihre Verletzungen beurteilen ließen, um fast ein Drittel gestiegen. Entsprechend haben sich die Zahlen der geleisteten Stunden und der zurückgelegten Kilometer erhöht.

Diese Anstiege sind kein vorübergehendes Phänomen, sondern u.a. der zunehmenden Bekanntheit dieses Angebots geschuldet. Zukünftig ist ein weiterer Anstieg der Inanspruchnahme zu erwarten. Deshalb müssen Möglichkeiten gefunden werden, das Angebot der Opferambulanzen zu stärken.“