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motograf / pixelio.de

DIE OSTSEE DARF KEIN MILITÄRISCHES SPANNUNGSGEBIET WERDEN

Der für das Wochenende geplante Anlauf des US-Zerstörers „Gravely“ in Warnemünde ist für die Rostocker LINKE Anlass, ihre Sorge über die wachsende Militarisierung der Ostsee zum Ausdruck zu bringen.

DIE LINKE lehnt Übungen und Manöver in der Ostsee ab und sieht auch die wachsende Präsenz der US-Streitkräfte im Binnenmeer kritisch. „Die Enge des Raumes erhöht die Gefahr einer Konfrontation in der Ostsee“, erklären die Kreisvorsitzenden Eva-Maria Kröger und Carsten Penzlin. „Schon deshalb sollte auf Manöver in der Ostsee verzichtet werden. Dies wäre ein konkreter Beitrag, in den angespannten Beziehungen zu Russland eine weitere Eskalation zu vermeiden.“

DIE LINKE sieht eine besondere Verantwortung der deutschen Politik. „Es gibt keine Hinweise auf eine militärische Bedrohung Deutschlands oder seiner Verbündeten im Ostseeraum“, erklären Eva-Maria Kröger und Carsten Penzlin. „Ost und West teilen sich die Ostsee. Wenn Deutschland mehr Verantwortung übernehmen will, sollte es regionale Formen der Zusammenarbeit stärken. Der Bau von Gas-Pipelines in der Ostsee belegt den Wunsch nach wirtschaftlicher Zusammenarbeit zu beiderseitigem Nutzen. In dieser Situation ist es absurd, sich auf einen Krieg gegeneinander vorzubereiten.“

Nicht zuletzt der Bau des Marine-Führungszentrums in Rostock unterstreicht die wachsende politische Bedeutung unserer Stadt. „Daraus erwächst auch die Verantwortung, sich mit aller Macht für ein friedliches Zusammenleben aller Ostsee-Anrainer einzusetzen. Die Hanse Sail zeigt jedes Jahr, wie es geht“, erklären die Kreisvorsitzenden der LINKEN abschließend.