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Beteiligung an Gesprächen ist keine Fusion!

Nach langem Ringen beschloss die Bürgerschaft heute mehrheitlich eine Teilnahme an den Gesprächen zur von der Landesregierung geplanten Veränderung der Theater- und Orchesterstrukturen.

Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der Linken, sieht darin eine Notlösung:

"An Gesprächen teilzunehmen, heißt noch lange nicht, dass man eine Fusion unterschreibt. Da sind und bleiben wir äußerst skeptisch. Eine Fusion bedeutet den Verlust von Quantität, Qualität und massiven Stellenabbau.

Das Theater steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die Bürgerschaft hat alle notwendigen Beschlüsse getroffen, aber der Oberbürgermeister setzt diese nicht um. Deshalb droht dem Theater eine Insolvenz. Das Land übt dazu immensen Druck aus und macht klar, wer sich an Gesprächen nicht beteiligt, hat schon verloren.

Für uns hat der Erhalt eines eigenständigen Theaters absolute Priorität. Die Aufnahme von Gesprächen ist ein Entgegenkommen, jedoch kein Aufgeben eigener Interessen. Wir kämpfen weiter um unser Theater."