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Beschäftigte der Werften nicht im Regen stehen lassen

Zu den Kundgebungen der Gewerkschaft IG Metall an den Werftstandorten Stralsund und Rostock erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Beschäftigten sind die Hauptleidtragenden der bitteren Insolvenz der MV Werften. Jahrelang haben sie mit Herzblut das gemacht, was sie am besten können: Schiffe bauen. Etliche sind dabei vor Jahren in der Hoffnung nach Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt, mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen für den asiatischen Markt mittel- und langfristig ein sicheres Auskommen zu finden. Die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt.

Es ist richtig und wichtig, dass die Gewerkschaft IG Metall heute noch einmal die Erwartung hervorhebt, die Belegschaften nicht im Regen stehen zu lassen. Das arbeitsmarktpolitische Instrument einer Transfergesellschaft ist geeignet, die Betroffenen zunächst einmal aufzufangen und den Gang in die Arbeitslosigkeit zu verhindern.

Es ist aber auch eine Chance, der Abwanderung von Fachkräften entgegenzuwirken und diese für neue Herausforderungen zu qualifizieren. Die Beschäftigten in der Transfergesellschaft erhalten Transferkurzarbeitergeld, dessen Bezug auf maximal zwölf Monate begrenzt ist. Dies zeigt deutlich, wie groß die Herausforderung ist, binnen dieses Zeitfensters die Voraussetzungen für einen Neustart der maritimen Industrie in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen.“