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Behutsam Corona- Schutz lockern – weitsichtig auf weitere Entwicklung einstellen

Anlässlich der heutigen Sondersitzung des Landtages zur aktuellen Lage hinsichtlich des Corona-Virus, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Koplin:

Die Beschlüsse der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs mit dem Bundeskanzler vom 16. Februar sowie die heutige Sitzung des Landtages stellen eine Zäsur im Kampf gegen das Corona-Virus dar. Sie ist geprägt durch eine Politik des Ermöglichens, statt einer Politik der Einschränkungen und Verbote. Und sie ist gekennzeichnet durch eine Politik klarer Perspektiven, statt eines Handelns auf kurze Sicht.

Wir verdanken diese Situation all denen, die sich in Zeiten der Pandemie solidarisch verhalten haben.  Und wir sind all jenen besonders dankbar, die ihr Wissen und Können eingesetzt haben, um die Wirkungen des Virus zu erkennen und der pandemischen Lage Herr zu werden.

Unvermindert ist trotz aller Lockerungsschritte Vorsicht angebracht. Deshalb appelliert die Linksfraktion an einen solidarischen und achtsamen Umgang und die Inanspruchnahme von Impfangeboten.

In besonderer Weise gilt es all jene zu schützen, die der Fürsorge bedürfen, die Kinder und Jugendlichen ebenso wie im ständigen Kontakt mit schwer- und chronisch kranken Menschen sowie Hochbetagten sind.

Der Linksfraktion ist in dieser Phase der pandemischen Entwicklung der Blick auf den Zugang zu Kulturangeboten besonders wichtig. Der Schlüssel für die Überwindung der Corona-Pandemie liegt im Kern in der Kultur des Umgangs miteinander und im Umgang mit Kultur.

In naher Zukunft wird es vordringlich unser Gesundheitswesen für pandemische Lagen robust aufzustellen. Dazu gehört zu erkennen, dass die Langfristwirkungen von Corona-Erkrankungen das Ausmaß einer neuen Volkskrankheit haben. Und dazu gehört, tatkräftig für die Fachkräftesicherung und Fachkräftegewinnung Sorge zu tragen. Hierzu ist eine systematische Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Enquetekommission „Zukunft der medizinischen Versorgung in MV“ aus dem Juni vergangenen Jahres geboten.