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Anhaltende Verzögerung beim Geriatrieplan ist unverantwortlich

Mit der Ablehnung des Antrages „Für eine zukunftsfähige geriatrische Versorgung in MV – Geriatrieplan endlich vorlegen“ der Linksfraktion wird nach Ansicht der sozialpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Irene Müller, ein weiteres Kapitel einer schier unendlichen Geschichte im Land aufgeschlagen.  

„Seit Sommer 2006 gibt es den Beschluss der Seniorenkonferenz ‚Älter werden – gesund, aktiv und selbst bestimmt’, der das Sozialministerium auffordert, einen Geriatrieplan für die Versorgung der älter werdenden Bevölkerung zu erarbeiten“, erklärte Frau Müller am Donnerstag. Dieser sollte von Prävention, über medizinische und pflegerische Versorgung, Rehabilitation, bis zur Palliativversorgung reichen. „Dieser Plan liegt bis heute nicht vor, obwohl er mehrfach vom Sozialministerium angekündigt wurde“, kritisierte Frau Müller. „Diese seit über vier Jahre anhaltende Verzögerung ist unverantwortlich, ein Unternehmen am Markt wäre längst pleite.“

„Die Linksfraktion wird weiter darauf drängen, dass die Landesregierung endlich einen Plan vorlegt, Mecklenburg-Vorpommern gehört beim Vergleich der geriatrischen Versorgung zu den Schlusslichtern der Bundesländer“, betonte Frau Müller. „Auch vor dem Hintergrund der immer älter werdenden Bevölkerung besteht dringender Handlungsbedarf.“