Nach Campino-Äußerungen: Schomanns Verhalten ist einem Landrat unwürdig
Zur Diskussion um das Musik- und Demokratiefestival „Jamel rockt den Förster“ und die Auseinandersetzung mit Landrat Schomann, erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst:
„Campino, der Sänger der toten Hosen, trifft mit seiner Kritik ins Schwarze und beschreibt Vorgänge, die wir schon länger bei der CDU in Mecklenburg-Vorpommern beobachten können. Sei es die offene Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene, die Tatsache das Spitzenpolitiker Amthor einen Büroleiter aus einer rechtsextremen Verbindung beschäftigt oder das lächerliche Schauspiel Schomanns um Jamel rockt den Förster. Mit allen Mitteln wollte hier ein Landrat ein Festival erschweren, dass dem Kampf gegen rechts gewidmet ist. Auch die gerichtlichen Entscheidungen, die das Stattfinden des Festivals als Versammlung zugelassen haben, hat der Landrat herabgewürdigt und diskreditiert. Dieses Verhalten ist einem Spitzenbeamten unwürdig. Als Staatsdiener sollte auch Schomann sich dem Kampf gegen rechte Demokratiefeinde verpflichtet fühlen und Menschen wie das Ehepaar Lohmeyer unterstützen, statt sie zu behindern.“
